_Biste nicht ganz dicht, werde dichter... |
| Zweisamkeit |
Der Keimling |
| (denn allein kann jeder) |
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| Der Einsamkeit mit Gemeinsamkeiten entronnen |
Ein Keimling in der Wüste |
| sich lebendig fühlend erspüren die Eitelkeiten ignorierend, |
in seiner harten Schale düste. |
| sich wärmend aneinander erfreuen, |
Dem Nass des Himmels galt sein sehnen, |
| öffnend einander hingeben, |
um dieser Schale zu entgehen |
| sich grenzenlos verlieren, fallen, neu entdecken, schweben. |
.Er ist geduldig und irgendwann, |
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war er gebrochen dieser Bann. |
| Jeder neue Tag ist Musik, Bild, Duft - ist anders, Anfang und Ende. |
Er wagt sich raus mit zarten Trieben, |
| Ihn, dem Gefühl ergeben, Vergangenheit offenbarend, erleben |
entwickelt sich trotz Seitenhieben |
| reden, der Melodie lauschend Rhythmik spüren und agieren |
zu ungeahnter Blütenpracht - |
| sehen, Bilder malend Momente festhalten und gestalten |
hat leider nur an Sie gedacht. |
| fühlen, Schwingungen und Fluß wahrnemend fließen |
Und als das Nass des Himmels |
| sich genießen, öffnen, vertrauen - l i e b e n. |
ihm versiegte, er wieder in 'ne Schale kriechte? |
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| Juli 1995 |
Mai 1997 |
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| Die Endlichkeit menschlichen Geistes wird einem bewußt, wenn man sich die Unendlichkeit des Universums vorzustellen versucht. |
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